Robert Habeck grüßt im game-Jahresbericht und spricht von gemeinsamem Ziel
Premiere beim diesjährigen Jahresbericht des game: Erstmals richtet Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im Bericht ein Grußwort an die Branche. Verband und Ministerium eine das Ziel, die Attraktivität des Standorts zu verbessern.
Es ist fast schon Tradition: Kurz vor der gamescom veröffentlicht der Branchenverband game seinen offiziellen Jahresbericht, in dem Marktdaten, aber auch wichtige Trends und Ereignisse zusammengefasst, rekapituliert und eingeordnet werden. So auch in diesem August, wo es im Jahresbericht für 2022 natürlich auch um das Thema Bundesförderung mitsamt des leidigen Themas Antragsstopp geht.
Ein Novum hält der Jahresbericht, der natürlich auch auf Englisch erscheint, auch bereit: Erstmals beginnt es mit einem Grußwort von Vizekanzler Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Habeck greift dabei ebenso das Jubiläum des game wie auch die Bedeutung der Branche auf, die sich auch darin widerspiegle, dass im BMWK als sogenannten "Gamesministerium" auch ein eigenständiges Fachreferat für Games existiert.
Games seien längst anerkannt als Innovationstreiber. Sie kombinieren kulturelle Ausdrucksformen wie Musik, Film und erzählerische Formate, strahlen auf andere Medien aus, konkurrieren aber auch mit diesen, so Habeck. Crossmediale Projekte entstünden und würden für Übertragungseffekte in benachbarte Branchen sorgen.
"Den Verband und mein Haus eint deswegen das Ziel, die Attraktivität des Standorts für die Branche zu verbessern und Deutschland zu einem international relevanten Leitmarkt auch für die Entwicklung digitaler Spiele zu machen", schreibt Habeck. Der game sei und bleibe für die Arbeit an der Erreichung dieses Ziels "ein wichtiger Ansprechpartner!", betont der Vizekanzler, der, vorausgesetzt, dass sein Terminplan nicht durch weltpolitische Ereignisse durcheinander gewirbelt wird, demnächst die gamescom eröffnen wird. Dort wird er sicher weitere Worte finden, wie Ministerium und Branche weier "mit der nötigen, 'spielerischen Ernsthaftigkeit'" an dem gemeinsamen Ziel arbeiten können.