Probst: Sony behält die Nase vorn
Der scheidende CEO von Electronic Arts Larry Probst hält die Tage von Sonys Dominanz auf dem Konsolensektor für gezählt. Vor allem der hohe Preis der PlayStation 3 soll einer Wiederholung des PS2-Erfolges im Wege stehen. Dennoch sieht Probst die PS3 vor Xbox 360 und Wii.
Der Markt der zukünftigen Konsolengeneration wird sich viel ausgeglichener darstellen, als bei der letzten Generation. Das ließ der scheidende CEO von Electronic Arts, Larry Probst, laut der Nachrichtenagentur reuters bei einer Investorenkonferenz verlauten. Als Hauptargument gegen eine Wiederholung des Erfolges von Sonys PlayStation 2 nennt Probst den hohen Preis der Konsole. Als Sony bei der E3 den Preis der PS3 enthüllt hat, soll den Zuhörern die Luft weggeblieben sein, so Probst. Allerdings habe die Konsole für diesen Preis auch viel zu bieten. Der CEO des weltweit größten Publishers lobte die Anstrengungen von Microsoft und Nintendo, und enthüllte dabei, dass EA seine Investitionen in die Entwicklung von Wii- und Nintendo DS-Titeln vergrößert habe. Insgesamt solle man Sony aber nicht unterschätzen, denn erst auf lange Sicht werde sich zeigen, welche der neuen Konsolen die Spitzenposition erringen kann.