Zwei Jahre und vier Monate nach Launch ist die PS5 bei Sonys Handelspartnern flächendeckend verfügbar - zumindest, solange der Vorrat reicht. Sony selbst feiert den Nachschub mit einem Spot.

Der Brand-Spot endet mit dem Satz "PlayStation 5. Jetzt wieder verfügbar", was durchaus mit einem zwinkernden Auge gemeint sein muss. Denn tatsächlich war die inzwischen gar nicht mehr so neue Konsole von Sony noch nie wirklich im deutschen Handel verfügbar. Zwar ist es durchaus Usus, dass nach einem Konsolenlaunch in den ersten Wochen, manchmal auch Monaten, die Verfügbarkeit aufgrund der hohen Nachfrage sehr knapp ist, im Fall der PS5 trafen aber eine extrem hohe Nachfrage auf anhaltende Probleme bei Fertigung und Komponentennachschub.

Schuld war sowohl die Chipkrise, als auch Produktionsstopps und Lieferkettenengpässe wegen der Corona-Pandemie. In der Folge waren die knapp bemessenen Hardware-Lieferungen in den vergangenen 28 Monaten in der Regel binnen weniger Minuten ausverkauft, sehr zum Leidwesen auch des stationären Handels, der vor allem vom Softwareverkauf lebt, der in der Regel besser läuft, wenn die Kund:innen zugleich die Hardware mitnehmen können. Der Engpass der Hardware hat deshalb auch die digitale Vermarktung der Software weiter begünstigt, was wiederum mittelfristig zu einer weiteren Verkleinerung der Verkaufsflächen für Games, ein nicht unwichtiges Schaufenster gerade für die weniger bekannten Marken, führen wird.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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