Rechtsstreit zwischen Sony und Immersion beigelegt
Der Rechtsstreit zwischen Sony Computer Entertainment und Immersion über die Vibrations-Technologie in Eingabegeräten wurde beigelegt. Sony zahlt über 150 Mio. Dollar und darf Controller fortan wieder vibrieren lassen.
Sony Computer Entertainment (SCE) und Immersion haben sich über die Verwendung der Vibrations-Technologie in Eingabegeräten geeinigt. Die Vereinbarung stellt das Ende eines jahrelangen Rechtsstreits dar. Die beiden Unternehmen stellen in einer gemeinsamen Erklärung heraus, dass sie den noch anhängigen Patentstreit nun friedlich beilegen wollen. SCE verpflichtet sich zur Zahlung eines Schadenersatzes von 90 Mio. Dollar, zu dem das Unternehmen bereits verurteilt worden war, zuzüglich Zinsen. Amerikanische Medien beziffern die Gesamtsumme, die im Zuge des Rechtsstreits von SCE an Immersion gezahlt wird, auf über 150 Mio. Dollar. Hinsichtlich der zukünftigen Verwendung einer Dual-Shock-Technologie, zum Beispiel in PlayStation-3-Controllern, äußerte sich Kazuo Hirai, President und Group Chief Operating Officer SCE wie folgt: "Wir begrüßen die Partnerschaft mit Immersion und die Möglichkeit, innovative Produkte mit ihrer Technologie auf den Markt zu bringen". Auch gegen Microsoft zog Immersion vor Gericht, einigte sich mit dem Unternehmen aus Redmond jedoch erheblich schneller.