R.I.C. Electronic Communication Services hat trotz eines Fehlbetrags in Millionenhöhe ein positives Fazit für sein erstes Geschäftsjahr gezogen: Alle operativen Ziele seien schneller erreicht worden als geplant. Der Zentralumsatz beläuft sich auf 1,452 Milliarden Euro.

R.I.C. Electronic Communication Services hat im Rahmen seines Kongresses in Nürnberg die Zahlen für das Geschäftsjahr 2001/2002 vorgelegt. Im ersten Jahr nach dem Zusammenschluss von und Interfunk musste die R.I.C. einen Fehlbetrag von 1,198 Millionen Euro ausweisen. Der Verlust resultiert jedoch aus Ingangsetzungs- und Einmalkosten, die durch den Zusammenschluss der beiden Kooperationen entstanden sind. Ohne diese Kosten wäre das Ergebnis positiv ausgefallen.

Integration schneller als erwartet abgeschlossen

Die Geschäftsleitung war aber nicht nur deshalb mit dem Verlauf des Geschäftsjahrs zufrieden. "Die operativen Ziele wurden wesentlich schneller erreicht als geplant", so Werner Winkelmann, Sprecher der R.I.C.-Geschäftsführung. Darüber hinaus wurde die Integration des operativen Geschäfts von Interfunk und Ruefach innerhalb von 13 Monaten abgeschlossen. Eingeplant war eigentlich ein Zeitraum von 24 Monaten. Der Zentralumsatz der R.I.C. betrug im Berichtszeitraum 1,452 Milliarden Euro, der Außenumsatz knapp drei Milliarden Euro.

Ein Vergleich mit dem Vorjahr ist auf Grund unterschiedlicher Methoden zur Umsatzermittlung nicht möglich. Positiv entwickelten sich laut Firmenangaben im vergangenen Jahr vor allem die Bereiche Digitalfoto und Telekommunikation. Die Umsätze mit Musik-CDs sind weiter zurückgegangen. Im Bereich DVD-Video wurde zwar ein Absatzplus erzielt, der spürbare Preisverfall verhinderte jedoch, dass es beim Umsatz zum Tragen kam. Im Bereich Spielekonsolen konnten die neuen Geräte Xbox und GameCube erst nach Ende des Geschäftsjahrs positive Impulse geben.

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