Schweizer Spielebranche konstituiert Verband
Führende Gamesanbieter aus der Schweiz haben sich in der Swiss Interactive Entertainment Federation organisiert. Der erste Beschluss betrifft die Einführung des europäischen Alterskennzeichnungssystems PEGI.
Führende Anbieter der schweizerischen Spielebranche haben den Industrieverband Swiss Interactive Entertainment Federation (SIEF) gegründet. Im den Verband vertreten sind sowohl die Plattformhersteller Sony Computer Entertainment, Microsoft und Nintendo als auch die offiziellen schweizerischen Niederlassungen von Electronic Arts (ABC Software), Ubi Soft Schweiz, Atari (Gamecity) und Koch Media. Als primäre Aufgaben wurden zu Beginn die Öffentlichkeitsarbeit und die Bekämpfung der Softwarepiraterie festgelegt. Mittelfristig soll die SIEF zentrale Anlaufstelle für Medien, Politik und andere Interessenten werden. Zum Präsident der SIEF wurde Roger Frei, Sony Computer Entertainment, gewählt. "Es wird Zeit, dass bei einem jährlichen Gesamtumsatzvolumen von rund 200 Mio. Franken auch in der schweizerischen Bevölkerung und Politik unsere Branche als ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor wahrgenommen wird", sagte Frei. Einer der ersten Beschlüsse der SIEF betrifft den Jugendschutz. So entschloss sich die SIEF, das paneuropäische Alterskennzeichnungssystem PEGI zu unterstützen, das vom Europäischen Dachverband ISFE erarbeitet wurde. In Deutschland wird das PEGI-System auf Grund des neuen Jugendschutzgesetzes nicht eingesetzt.