Software-Bundesverband für Leipzig
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) bezieht in der aktuellen Diskussion um den GC-Standort klar Stellung. Für den Branchenverband steht der Standort Leipzig derzeit nicht zur Disposition.
Hamburg und Frankfurt am Main haben bereits öffentlich Interesse bekundet, ab 2009 die Games Convention auszurichten. Und auch die Namen München und Köln fallen immer wieder, wenn es um den GC-Standort geht. In der aktuell aufflammenden Diskussion hat der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) nun klar Stellung bezogen. Der Standort Leipzig steht derzeit nicht zur Disposition, teilte der BIU mit.
"Wir sind mit der Games Convention in Leipzig sehr zufrieden und sehen im Augenblick keinen Grund für eine Standortdiskussion. Wir werden unseren bis 2008 laufenden Vertrag in jedem Fall erfüllen und uns zu gegebener Zeit mit der Leipziger Messegesellschaft zusammensetzen, um über die Zukunft unserer Branchenmesse zu sprechen", kommentiert BIU Geschäftsführer Olaf Wolters, die Spekulationen um eine mögliche Standortverlegung.
Leipzig bleibt also erster Ansprechpartner des Branchenverbands auch für die GC-Ausrichtung über 2008 hinaus. Auslöser der aktuellen Diskussion war der hessische Staatsminister Volker Hoff (CDU), der Anfang der Woche der Messegesellschaft Frankfurt staatliche Unterstützung bei der Bewerbung um die GC-Ausrichtung zusagte. Zuvor hatte sich bereits die SPD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft für die Hansestadt als neuen GC-Ausrichter stark gemacht.
Zu den immer wieder vorgebrachten Kritikpunkten am Standort Leipzig zählen neben der verkehrstechnisch angeblich ungünstigen Lage auch die vornehmlich begrenzten Weiterentwicklungsmöglichkeiten vor Ort. Schon in diesem Jahr wird die GC - Games Convention sämtliche Hallen der Neuen Messe Leipzig in Beschlag nehmen. Die Standortkritiker sehen hierin ihre Argumente für den Umzug an einen größeren Messestandort bestätigt.