Gemischte Gefühle für den Entertainment-Giganten Sony: Die Bilanz des ersten Geschäftshalbjahres 1998/99 weist gute Zahlen bei den Spielkonsolen, aber Schwächen im Musikbereich aus. Der Nettogewinn des Konzerns fiel im Zeitraum vom 31. März bis zum 30. September 1998 im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent und lag bei rund 86,1 Milliarden Yen (1,2 Milliarden Mark). Der Umsatz stieg um 9,8 Prozent auf 3,4 Billionen Yen (24,5 Milliarden Mark). Die Sony Corporation führt die Einbußen vor allem auf den Preisverfall bei Computer-Monitoren und Mobiltelefonen zurück. Die japanische Dependance von Sony Music drückte das weltweite Gesamtergebnis im Musikbereich: Sony Music Japan verbuchte im ersten Geschäftshalbjahr 1998/99 einen Verlust von 7,4 Millionen Dollar (knapp 12,6 Millionen Mark). Weltweit steigerte Sony Music den Umsatz um 10,3 Prozent auf 188 Milliarden Yen (2,6 Milliarden Mark), während die operativen Einnahmen um 74,9 Prozent auf 4,2 Milliarden Yen (58,8 Millionen Mark) zurückgingen. Als Reaktion auf das Ergebnis fiel postwendend der Sony-Aktienkurs an der Börse: Er sank um 250 Yen auf 6450 Yen. Großer Sony-Hit ist jedoch nach wie vor die Spielkonsole PlayStation mit 10,3 Millionen verkauften Geräten in sechs Monaten; 21 Millionen sollen es bis Ende des Geschäftsjahres am 31. März 1999 sein.

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