Sony Computer Entertainment hat in Japan erstmals Details zur Nachfolge-Konsole der PlayStation enthüllt. Das "Next-Generation PlayStation-System", so die bisherige Bezeichnung, soll noch bis Ende März 2000 auf den japanischen Markt kommen. Der Start in den "Übersee-Regionen" - also Europa und USA - ist für Herbst 2000 angekündigt. Kernstück der neuen Konsole ist die gemeinsam mit Toshiba entwickelte 128-Bit CPU. Die sogenannte "Emotion Engine" arbeitet mit einer Taktrate von 300 MHz. Zusätzliche Weiterentwicklungen bei den Coprozessoren ermöglichen eine Darstellung in filmähnlicher Qualität und verbesserten Sound. Als Datenträger werden DVD-ROMs aber auch CD-ROMs zum Einsatz kommen können. Mit der Weiterentwicklung des I/O-Prozessors hat SCE einen wichtigen Schritt geschafft, um die bisherige PlayStation-Gemeinde zu einer Neuinvestition zu animieren: Abwärtskompatibilität. Zudem werden die heutigen Standardschnittstellen zum Datentransfer mit anderen Geräten unterstützt. Mit Hilfe von einem Interface ist der Anschluß von Druckern, Tastaturen, Settop Boxen oder Digitalkameras möglich.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.