Sony, Verfechter des Blu-ray-Formats und Toshiba, Mitentwickler der HD-DVD, haben sich einer japanischen Wirtschaftzeitung zufolge auf die gemeinsame Entwicklung eines High-Def-Standards verständigt.

Sony und Toshiba nähern sich einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" zufolge im Formatstreit weiter an. Wie das Blatt erfahren haben will, haben sich beide Unternehmen nicht nur darauf geeinigt, dass ein gemeinsames Format vernünftiger sei, sondern wollen bereits diesen Monat mit der Entwicklung eines gemeinsamen High-Def-Standards beginnen. Dieses Hybridformat solle die jeweiligen Stärken der beiden konkurrierenden Formate Blu-ray und HD-DVD bestmöglichst vereinen. An dieser Stelle gehen die Probleme jedoch schon wieder los: Sony soll dem "Nihon Keizai Shimbun" zufolge bereits vorgeschlagen haben, die Blu-ray-Struktur und die HD-DVD-Software-Technologie zu verwenden. Toshiba dagegen würde gerne die HD-DVD-Struktur, die mit der jetzigen DVD-Generation verwandt ist, mit Sonys Multi-Layer-Technology kombinieren. Dem Bericht zufolge haben aber beide Unternehmen bereits beim Disney-Konzern, AOL Time Warner sowie den Major-Studios dafür geworben, ein gemeinsames Format zu forcieren und eine offizielle Vereinbarung zwischen den rivalisierenden Lagern auf den Weg zu bringen.

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