SPD ergänzt Leitantrag unter anderem um eSport
Die SPD-Spitze hat den finalen Leitantrag für das SPD-Regierungsprogramm vorgelegt, der auf dem Parteitag Ende Juni verabschiedet werden soll. Quasi in der letzten Sekunde hat es neben den Computerspielen auch der eSport in das Papier geschafft.
Die SPD hat nun den finalen Leitantrag für ein SPD-Regierungsprogramm vorgelegt. Er fasst die Ergebnisse aus zwei Jahren innerparteiliche Diskussion zusammen und stellt - wenn die Delegierten dem Antrag auf dem Parteitag am 25. Juni zustimmen - das Wahlprogramm der SPD dar. Die Formulierungen zum Thema , also die Einstufung als Kulturgut und die Absicht zur Förderung, haben es auch in die finale Version geschafft. Doch auch der eSport wurde auf den letzten Metern noch aufgenommen: "Wir erkennen die wachsende Bedeutung der e-Sports-Landschaft in Deutschland an. Wir werden prüfen, ob und wie wir die Rahmenbedingungen für e-Sports verbessern können", heißt es in der finalen Version. Im zuvor kursierenden Entwurf war der eSport noch gar nicht erwähnt.
Ob die Aufnahme des eSports in den Leitantrag in Zusammenhand mit des eSport-Panels steht, welche die SPD-Fraktion in der Woche der International Games Week in Berlin organisierte, ist unklar. Damals trafen sich aber Vertreter sowohl der SPD, als auch des eSports sowie der Verbände BIUund GAME und des Netzwerks im Bundestag und diskutieren konstruktiv über das Phänomen eSport.