PISA hin, PISA her - der Schulalltag wird sich mittel- bis langfristig verändern, insbesondere in Hinblick auf die künftige Entwicklung von Lehr- und Lernmedien. So rechnen inzwischen alle Bildungsexperten mit einer deutlichen Zunahme neuer Medien im Schulunterricht - von CD-ROM über DVD und Internet bis hin zum schulinternen Intranet. Rosige Aussichten also für die Anbieter von Lernsoftware, mit der sich spielerisch das in der Schule vermittelte Wissen einüben und vertiefen lässt. Beste Aussichten auch für den gut sortierten Fachhandel, der mit Edutainmentprodukten Zuwächse erzielen dürfte. Ohne Zweifel haben sich die Zeiten geändert. Noch vor wenigen Jahren etwa standen sich die Softwarepublisher auf der Frankfurter Buchmesse die Füße platt bei dem Versuch, dem Fachbesucher Lernsoftware schmackhaft zu machen. Heute zählt der Buchhandel zu den wichtigen Absatzschienen für Edutainmenttitel. Aber auch grundsätzlich hat sich die Haltung gegenüber Edutainment spürbar gewandelt. Zahllose Projekte und Initiativen haben dafür gesorgt, dass sich die Ausstattung der Schulen mit Computern erheblich verbessert hat. Offensichtlich hat sich immer mehr die Erkenntnis durchgesetzt, "dass ein Zuviel an medienberuhigten Schutzzonen den vitalen Aneignungsenergien unserer Kinder entgegenstehen könnte", weiß Medienpädagoge Hans-Jürgen Palme zu berichten. Der PC hat sich zum alltäglichen Spiel- und Lerngerät gemausert. So ergab etwa eine aktuelle Untersuchung über den Umgang von Kindern mit neuen Medien, dass 96 Prozent der befragten 187 Kinder verschiedener Nationalität zwischen acht und zwölf Jahren Zugang zu einem PC haben und diesen auch nutzen. Nicht nur für Computerspiele. Immer mehr Eltern, Kinder und Lehrer schätzen qualitativ hochwertige Lernsoftware, die in einer entertainigen Rahmenhandlung an Lehrpläne angepasste Lerninhalte bietet. Prof. Dr. Dr. Gerhard E. Ortner vom Institut für Bildung & Medien der GPI, Berlin, hat Recht, wenn er betont: "Nicht alles, was Spaß macht, ist lehrreich, und nicht alles, was lehrreich ist, macht Spaß. Für die Förderung unserer Kinder ist beides wichtig. Gelingt es den Entwicklern von Edutainmentsoftware, die beiden Elemente zu vereinen, schlagen sie damit eine Brücke vom effektiven Schulunterricht zur sinnvollen Freizeitgestaltung."

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