Spielwarenhandel: Hoffen auf Xbox und GameCube
Eine Woche vor Start der 53. Internationalen Spielwarenmesse äußerte sich der Bundesverband des Spielwareneinzelhandels optimistisch über die Geschäftsentwicklung im Jahr 2002.
Der Spielwarenhandel rechnet nach gutem Weihnachtsgeschäft 2001 mit einer Geschäftsbelebung im Jahr 2002. Eine Woche vor Beginn der 53. Internationalen Spielwarenmesse vertritt der Bundesverband des Spielwareneinzelhandels die Auffassung, dass die neuen Produkte von Microsoft und Nintendo dem wichtigen Bereich der Videospiele zu deutlichen Umsatzsteigerungen verhelfen werden. Stagnieren würden dagegen voraussichtlich Spielesoftware und Lizenzprodukte wie "Pokémon" und "Digimon". Wie der Verband weiter mitteilt, konnte die Spielwarenbranche im vergangenen Jahr das Vorjahresniveau von 2000 nur wenig übertreffen. Der Gesamtumsatz sei leicht auf 3,19 Mrd. Euro gestiegen. Insbesondere im 2. Halbjahr hätten sich die Kunden trotz vieler technischer Neuheiten deutlich zurückgehalten. Klassische Spielwaren wie Puppen oder Brettspiele hätten die Rückgänge im Lizenz- und Videospielebereich teilweise ausgeglichen.