Steam verbessert Preisgestaltungswerkzeug und Währungsempfehlungen
Mit einem neuen Pricing Tool bietet Valve auf Steam mehr Möglichkeiten für Publisher, Fehler in der Preisgestaltung zu erkennen und Währungsumrechungen zu vereinfachen.
Mit einem neuen Pricing Tool will Valve den Anbieter:innen von Software auf Steam das Leben angenehmer machen. Über das neue Interface des Preisgestaltungswerkzeugs lassen sich Länderpreise einfacher vergleichen und anpassen. Das neue Tool gibt außerdem Warnungen bei möglicherweise falsch eingestellten Preisen aus. Preise in allen 39 angebotenen Währungen können nun außerdem über den Import einer CSV-Datei eingespeist werden und müssen nicht mehr manuell eingetragen werden.
Das Tool bietet außerdem eine überarbeitete Preisempfehlung für andere Währungen basierend auf dem Kurs zum US-Dollar an, sodass Entwickler:innen nicht mehr selbst alle Umrechnungskurse kontrollieren müssen. Die Empfehlungen sind optional und können von den Firmen jederzeit angepasst oder ganz ignoriert werden. Weitere Änderungen des Tools, das derzeit in der Beta ist, sollen folgen.
Valve weist zudem darauf hin, dass nach einer Preiserhöhung das Anbieten von Rabatten für 28 Tage gesperrt ist. Damit sollen Fangrabatte nach Preiserhöhungen, die den alten Preis mit einem Rabattschild aufhübschen, ausgehebelt werden.
Der volle Änderungsumfang des neuen Pricing Tools ist in Valves Dokumentation beschrieben, die öffentlich einsehbar online ist.
Pascal Wagner