Stephanie Economou gewinnt ersten Games-Grammy
Die “Assassin’s Creed Valhalla: Dawn of Ragnarok”-Komponistin Stephanie Economou gewinnt den ersten Grammy in der neu geschaffenen Kategorie “Video Games and Other Interactive Media”. Sie setzt sich u.a. gegen Grammy-Veteran Christopher Tin und “God of War”-Composer Bear McCreary durch.
Die in diesem Jahr zum ersten Mal verliehene Grammy-Kategorie “Best Score Soundtrack for Video Games and Other Interactive Media” hat ihre erste Siegerin gekürt. Gewonnen hat Stephanie Economou, Komponistin hinter dem “Assassin's Creed Valhalla”-Addon “Dawn of Ragnarok”. Sie setzte sich gegen Austin Wintory für “Aliens: Fireteam Elite”, Bear McCreary für “Call of Duty: Vanguard”, Richard Jacques für “Marvel's Guardians of the Galaxy” und Christopher Tin für “Old World” durch. Economous Komposition für “Dawn of Ragnarok” ist nach dem Soundtrack des DLCs “Siege of Paris” für dasselbe Spiel erst ihr zweiter Abstecher in die Videospielkomposition. Zuvor war sie bereits in Hollywood sowie für Netflix und Disney als Film- und Serienkomponistin erfolgreich. Tin war der einzige Nominierte in der Auswahl, der bereits einen Grammy erhalten hatte, und gleichzeitig der erste, der je für ein Stück aus einem Spiel mit dem Grammy ausgezeichnet wurde. 2010 gewann er für ein Orchester-Arragement seines Titelsongs Baba Yetu für “Sid Meier’s Civilization 4” den Award “Best Instrumental Arrangement Accompanying Vocalist(s)”.