Prof. Dr. Malte Behrmann hat eine Studie zur Förderung von Computerspielproduktionen in Deutschland angestellt. Der Start des deutschen Programms ist demnach ein enormer Fortschritt, potentiell könnten momentan aber auch internationale Unternehmen profitieren.

Eine neue Studie zur Computerspielförderung "Finanzierung von Computerspielproduktionen in Deutschland und Europa mit öffentlicher Förderung" wurde kürzlich von Prof. Dr. Malte Behrmann veröffentlicht. Darin untersucht der Professor an der bbw Hochschule in Berlin und ehemalige Geschäftsführer Politik beim GAME Bundesverband (später im game aufgegangen) die Entwicklung der Förderung in Deutschland, vergleicht sie mit Nachbarländern und blickt auf ihre unternehmerische Bedeutung.

Besonderes Lob gilt in dem wissenschaftlichen Papier dem Start der Bundesförderung dieses Jahr. Damit würde Deutschland einen internationalen Aufholprozess starten. Gleichzeitig erkennt Behrmann jedoch auch Problempotential: "Der Vergleich mit anderen benachbarten Subventionssystemen hat deutlich gezeigt, dass jene Länder, die ein vergleichbares, auf der kulturellen Ausnahme basierendes Fördersystem haben, Unterverträge mit anderen Ländern aktiv begrenzen. Der 'deutsche Weg', auch nicht europäischen Akteuren die Teilnahme zu ermöglichen, ist ziemlich einzigartig und wahrscheinlich nicht hilfreich. Zumindest muss dies genau beobachtet werden."

Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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By Marcel Kleffmann • 2 min read