Der digitale Spielemarkt ist weltweit auch im März solide gewachsen. Doch wie die Marktforscher von SuperData mitteilen sind selbst im boomenden Mobile-Games-Markt nicht alle Segmente Wachstumsfelder.

8,0 Millarden Dollar Umsatz - so viel erwirtschaftete die Gamesbranche im März 2017 weltweit mit der digitalen Vermarktung von Computer- und Videospielen. Das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht folglich einem soliden Wachstum. Doch nicht in allen Segmenten war die Entwicklung gleich, sagen die Marktforscher von SuperData, welche die Zahlen monatlich herausgeben. Selbst beim Wachstumsstreiber Mobile Games läuft nicht alles rund. Obwohl die Sparte Mobile Games insgesamt im Jahresvergleich um 13 Prozent zulegte ging der Teilbereich Premium-Games, also Spiele die über einen kostenpflichtigen Download vermarktet werden, um sechs Prozent zurück.

Für die anderen Teilmärkte nennt SuperData zwar keine konkreten Wachstumsraten, spricht aber von einer konstanten Entwicklung im Bereich PC-Spiele und Social Games und einem leichten Plus bei Konsolenspielen.

Des weiteren gaben die Marktforscher bekannt, dass der Umsatz von "Overwatch" auf PC erstmals seit Launch hinter den PC-Umsatz von "Counter Strike: Global Offensive" zurückfiel. Ubisoft erreiche mit "Wildlands" überraschender Weise sowohl in den westlichen, als auch in den östlichen Märkten das Publikum. Zum Launch habe sich das Spiel über eine Mio. Mal digital verkauft; 800.000 Units entfielen dabei auf die Konsolen-Versionen, 400.000 auf PC. Das neue "Mass Effect Andromeda" hingegen konnte bei den Digitalverkäufen auf PC seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen. Anders gesagt: "Andromeda" verkaufte zumm Launch digital weniger als die 349.000 Digitalversionen für PC, die "Mass Effect 3" seinerzeit realisierte.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.