Die offiziellen Zahlen für das zum 31. Oktober 2006 endende Finanzjahr 2006 weisen für Take 2 einen Nettoverlust von 184,9 Mio. Dollar aus. Der New Yorker Publisher führt dafür verschiedene Gründe an.

Take 2 Interactive hat die offiziellen Zahlen für das Finanzjahr 2006, endend zum 31. Oktober 2006, vorgelegt. Danach machte das Unternehmen einen Verlust von 184,9 Mio. Dollar, im Vergleich zu einem Vorjahresgewinn von 35,3 Mio. Dollar. Der Umsatz verringerte sich im gleichen Zeitraum um 163 Mio. auf 1,038 Mrd. Dollar. Die Veröffentlichung der Bilanz hatte auf sich warten lassen, da das Ergebnis einer Untersuchung der US-Börsenaufsicht ausstand, die Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen in der Firmengeschichte aufgedeckt hatte. Der Abschlussbericht korrigierte die Gewinne der Jahre 2002 bis 2005, sprach aber die momentane Führungsebene des Publishers von jeglichen Verwicklungen frei.

Der aktuelle Verlust ist zu 63,5 Mio. Dollar Wertberichtigungsmaßnahmen geschuldet, weitere 26,4 Mio. mussten im Zuge der Schließung von drei Entwicklungsstudios gezahlt werden. Als weitere Gründe für das schlechte Ergebnis nennt der CEO von Take 2 Paul Eibeler den Generationenwechsel bei den Konsolen. Auch Investitionen im Sportsbereich sollen zwar das Ergebnis in diesem Jahr drücken, jedoch zum Abschluss des Finanzjahres 2007 wieder zum Break Even führen. Dafür sorge weiterhin eine steigende Zahl von installierten Hardwarebasen an Next-Generation-Konsolen. Auch Blockbustertitel wie "BioShock" oder "Grand Theft Auto IV", deren Veröffentlichungen für Mitte bzw. Ende 2007 angekündigt sind, sollen Take 2 wieder zu alter Größe führen.

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By Marcel Kleffmann 2 min read