Tauwetter im High-Definition-Formatstreit
Eine Einigung zwischen dem HD-DVD- und dem Blu-ray-Lager auf ein einziges Standardformat scheint nun doch im Bereich des Machbaren. Die neuen Präsidenten von Sony und Toshiba machen es möglich.
Der befürchtete Formatkrieg um die nächste DVD-Generation kann möglicherweise doch noch abgewendet werden. Wie US-Medien unter Berufung auf Experten der Hollywoodstudios berichten, werden nach den Veränderungen an der Spitze von HD-DVD-Befürworter Toshiba und von Blu-ray-Unterstützer Sony erste offizielle Gespräche über ein gemeinsames High-Definition-Standardformat für Sommer erwartet. Der künftige Sony-Chef Ryoji Chubachi hatte bereits vergangene Woche verkündet: "Wenn man auf die Stimme der Konsumenten hört, wäre die Tatsache, zwei Formate zu haben, enttäuschend. Wir haben die Hoffnung auf eine Integration oder einen Kompromiss noch nicht völlig aufgegeben." Und auch auf Toshibas künftigem Präsidenten, Atsutoshi Nishida, ruhen viele Hoffnungen. Es sei gut, in beiden rivalisierenden Lagern neue Köpfe zu haben, hieß es von Studioseite.