Trotz der bevorstehenden Einigung mit dem Blu-ray-Disc-Lager preschen die HD-DVD-Befürworter um Toshiba nun mit einem verbesserten Hybrid-Format vor und sorgen im Markt für Verwirrung.

Faustdicke Überraschung im HD-Formatstreit: Nur einen Tag, nachdem es aus Japan hieß, für Anfang nächster Woche sei die Präsentation eines gemeinsamen HD-Disc-Standards geplant, hat der HD-DVD-Befürworter Toshiba die Blu-ray-Konkurrenz düpiert. Der Konzern stellt heute auf der Media-Tech Expo in Las Vegas sein eigenes, neues HD-DVD/DVD-Hybridformat mit deutlich erhöhtem Speichervolumen vor. Die Disc soll auf der einen Seite mit zwei Layern 30 GB High-Defintion-Inhalte aufnehmen können und auf der Rückseite 8,5 GB herkömmlichen DVD-Content. Zudem habe man durch ein Verfahren mit drei Layern nun die Möglichkeit, eine HD-DVD mit 45 GB Volumen auf den Markt zu bringen. Damit hätte das Konsortium um Toshiba die Lücke zur Blu-ray Disc, die 50 GB Kapazität aufweist, deutlich verringert.

Craig Kornblau, Präsident von Universal Studios Home Entertainment, einem der DVD-Anbieter, die sich zur HD-DVD bekannten, nannte das Hybridformat bereits "ein wundervolles Übergangstool", weil es Konsumenten sowohl in neuen HD-DVD-Playern, als auch in herkömmlichen DVD-Geräten abspielen könnten. Und Warners General Manager Marsha King sagte, die Marktforschung habe ergeben, dass 77 Prozent der Konsumenten interessiert seien, ein solches Hybridformat zu erwerben.

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