Ubisoft verdient nur noch jeden fünften Euro im klassischen Retail-Geschäft. 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet der Publisher im digitalen Markt. Wie aus dem ersten Quartalsbericht der Franzosen hervorgeht, konnte das Unternehmen den digitalen Handel seit dem Vorjahreszeitraum um 55 Prozent steigern. Insgesamt wurde die eigene Prognose für den Berichtszeitraum deutlich übertroffen.

Ubisoft verdient Anfang des Jahres über 80 Prozent seines Umsatzes durch digitale Verkäufe. Das geht aus dem ersten Quartalsbericht des aktuellen Geschäftsjahres des Publishers hervor. Im zum 30. Juni abgeschlossenen Berichtszeitraum konnte das Unternehmen insgesamt 202,1 Millionen Euro erwirtschaften und seine Umsätze im damit um 45,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (139,1 Mio. Euro) steigern. Das vorab prognostizierte Ziel von 170 Millionen Euro wurde damit für die drei Monate weit übertroffen.

Die Einkünfte aus digitalen Inhalten stiegen sogar um 55 Prozent auf 162,4 Mio. Euro, was einem Gesamtumsatzanteil von 80,4 Prozent entspricht. Das ist besonders interessant, da Ubisoft im gesamten ersten Quartal kein einziges großes AAA-Game veröffentlichte. 94,3 Prozent des Umsatzes erwirtschafte das Unternehmen durch bereits im Markt befindliche Produkte wie "For Honor" oder das besonders erfolgreichen "Ghost Recon Wildlands". Der Publisher beansprucht in dem Bericht sogar für sich, dass "Wildlands" seit Anfang des Jahres das am besten verkaufte Spiel der gesamten Industrie sei.

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