Ubisoft testet Revenue-Share im eSport
Mit dem sogenannten "Pilot Program" startet Ubisoft einen ersten Test, eSport-Teams per Revenue-Share zu unterstützen und sie so an ein Spiel zu binden. Der Test startet mit Season 8 von "Tom Clancy's Rainbow Six" Pro League.
Wie wird aus einem Game ein eSport-Hit? Diese Frage ist zentral für viele Publisher und entsprechend experimentierfreudig sind die Unternehmen. Das gilt auch für Ubisoft. Der französische Konzern hat nun eine "Pilot Program" genannte Initiative gestartet, die ihrem Namen gerecht wird: Es ist ein Pilotprojekt um Teams per Revenue Share zu unterstützen und sie so an ein Produkt zu binden.
Das "Pilot Program" startet mit der neuen, achten Saison der "Tom Clancy's Rainbow Six" Pro League. Elf Teams wurden als Teil des Programms bestimmt, darunter Penta Sports und Vitality aus Europa. Es sind auch zwei neue Teams der Liga dabei: Immortals, die das brasilianische Team BRK esports übernahmen, und Ninjas in Pyjamas, deren Mannschaft demnächst bekannt gegeben wird.
Das "Pilot Program" sieht vor, die Teams am Umsatz durch zwei bestimmte Arten spielinterner Items zu beteiligen. Jedes Team erhält einen Talisman sowie einen Waffen-Skin in ihren Farben und Logos. Hier bekommt jedes Team 30 Prozent vom Umsatz seiner Items. Darüber hinaus gibt es einen Pro League Skin sowie einen Pro League Talisman, die ebenfalls zum Programm beitragen. 30 Prozent von deren Verkaufserlösen fließen zu Teilen in den Preispool und zu Teilen an die elf Teams direkt.
In einem von Ubisoft mitgelieferten Q&A betont der Publisher, dass es sich um einen Test handelt, der zur Entwicklung eines finales Modells dient. Die Teams erhalten die Unterstützung für ein ganzes Jahr. Man habe für die erste Phase in allen Regionen nach etablierten Organisationen mit einer starken Fan-Base gesucht.