Das Geschäftsjahr 2003/2004 brachte für Ubisoft eine deutliche Umsatzsteigerung. Die In-House Entwicklungen sorgten dabei für einen großen Teil der Umsätze. Eine Expansion der Studios ist geplant.

Im Geschäftsjahr 2003/2004 (Ende: 31. März) konnte der französische Publisher 508,4 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften. Das entspricht einem Zuwachs von 22,5 Prozent unter Annahme eines konstanten Umrechnungskurses und immerhin noch zwölf Prozent nach den aktuellen Kursen. Der Geschäftsbereich Entwicklung brachte 86 Prozent des Umsatzes gegenüber einem Anteil von 77 Prozent im Vorjahr. Damit ist die Geschäftseinheit die strategisch wichtigste für den Publisher. Laut Ubisoft-CEO Yves Guillemot sollen die Studios in China und Kanada um 400 Arbeitskräfte aufgestockt werden. In Europa wurden 49 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, in den USA 47. Dabei konnte das Geschäft in Übersee gegenüber dem in Europa deutlich zulegen. Ubisoft erwartet nun einen Cash-Flow von 50 Mio. Euro, ursprünglich hat man mit 30 Mio. gerechnet. Im vierten Quartal 2003/2004 fiel der Umsatz allerdings geringer als im Vorjahreszeitraum aus. 151,9 Mio. Euro stehen hier 179 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2002/2003 gegenüber. Ubisoft will seine Strategie, neue Brands aufzubauen und diese fortzusetzen, weiter verfolgen. Auch der Fokus liegt weiterhin auf wenigen Hittiteln;. 2003/2004 konnten acht Titel allein über zehn Mio. Einheiten verkaufen.

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