Ubisofts "Rocksmith" soll "Guitar Hero" beerben
Mit "Rocksmith" will Ubisoft die Lücke füllen, die der Rückzug von "Guitar Hero" womöglich hinterlassen hat.
Ubisoft will mit "Rocksmith" im Musikspiel-Business Fuß fassen. Der Titel erscheint voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2011 und ist für Xbox 360, PlayStation 3 und PC angekündigt. Ubisoft betritt den hart umkämpften Markt aber nicht ohne ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. "Rocksmith"-Spieler werden nicht wie bei "Guitar Hero" oder "Rock Band" Knöpfe an Gitarren-Nachbildungen aus Plastik drücken, sondern stattdessen tatsächlich in die Saiten greifen. "Rocksmith" wird kompatibel sein zu jeder echten Gitarre, die über einen 6.35mm Klinkenstecker-Anschluss verfügt. Wie genau die Zusammenarbeit zwischen echtem Instrument und Spiel funktionieren wird, verriet der Anbieter noch nicht.
"Rocksmith ist das authentischste Musikspiel aller Zeiten und besitzt einen enormen Suchtfaktor", sagt Geoffroy Sardin, HQ Chief Marketing & Sales Officer von Ubisoft EMEA. "Egal ob Anfänger oder erfahrener Gitarrenvirtuose, jeder Spieler erhält den optimalen Zeitrahmen, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Schlussendlich wird er in der Lage sein, die Songs komplett aus dem Gedächtnis zu spielen. Rocksmith ist das einzige Videospiel, das Spieler reif für die Bühne macht."
Die Entscheidung der Franzosen ist durchaus mutig. Für das Musikspiel-Business ging es nach einem kometenhaften Aufstieg in den Jahren 2006 bis 2008 in den vergangenen zwei ebenso steil wieder nach unten. Activision Blizzard hat die ehemalige Erfolgsmarke "Guitar Hero" inzwischen gar auf Eis gelegt.