Umsatzrückgang und operativer Verlust bei SCE
Die hohen Investitionen in die kommende Konsolengeneration sowie Preissenkungen in den USA und Japan führten bei Sony Computer Entertainment zu einem operativen Verlust. Zudem hatte der Konsolenhersteller in beiden Territorien mit sinkender Nachfrage nach PlayStation-2-Konsolen zu kämpfen.
Das erste Quartal, mit Ende 30. Juni, ist für Sony Computer Entertainment nicht nach Wunsch verlaufen. Um 15,9 Prozent von 125,2 Mrd. Yen (rund 934 Mio. Euro) im Vorjahr auf 105,4 Mrd. Yen (ca. 787 Mio. Euro) gab der Umsatz nach. Verantwortlich hierfür seien Preisreduktionen sowie sinkende Nachfrage nach PlayStation-2-Konsolen in Japan und den Vereinigten Staaten. Dadurch sank der weltweite Konsolenabsatz, obwohl Sony Computer Entertainment Europe dem Trend entgegensteuern konnte. Absatz und Umsatz mit PlayStation-2-Software wuchsen hingegen weiter an. Die Entwicklungen sind auch in den Auslieferungszahlen des ersten Quartals abzulesen: Traten im Vorjahresquartal noch gut 2,65 Mio. Konsolen ihren Weg aus den Fabrikationshallen in den Handel an, so liegt dieser Wert nun noch bei knapp 710.000 Exemplaren - ein Rückgang um 1,94 Mio. Einheiten. Die Auslieferung von PS2-Software stieg im selben Zeitraum um sieben Mio. Stück auf 38 Mio. Einheiten an. Unterm Strich verbleibt ein operativer Verlust von 2,9 Mrd. Yen (rund 22 Mio. Euro), der allerdings weniger auf die geringeren Umsätze zurückzuführen ist, sondern in erster Linie auf die hohen Investitionen in die neue Konsolengeneration.