US-Gamer konsumieren gerne
Spieler in den USA kaufen nicht nur gerne Games, sie gelten auch sonst als konsumfreudige Verbraucher. Dies hat erneut eine Untersuchung, diesmal von der Ziff Davis Game Group, bestätigt.
Gamer geben ihr Geld nicht nur für ihr Hobby aus, sondern sind auch in anderen Bereichen äußerst konsumfreudig. Zu diesem Ergebnis kommt eine nicht repräsentative Untersuchung der Ziff Davis Game Group. Erhoben wurden die Daten durch eine Umfrage unter Käufern des US-Magazins "Electronic Gaming Monthly" (EGM). Dabei bestätigte sich unter anderem ein Vorurteil: Gamer lieben Burger. 95 Prozent aller Umfrageteilnehmer besuchte in den vergangenen 30 Tagen ein Fast-Food-Restaurant.
Doch auch in anderen Bereich sind Spieler konsumfreudig. Laut der Untersuchung gaben die US-Gamer in den vergangenen sechs Monaten im Schnitt 700 Dollar für Herrenbekleidung sowie 245 Dollar für Sportschuhe aus. Ein weiteres Ergebnis: Vor allem mit technischen Produkten sind Gamer gut ausgestattet. So haben nahezu alle Gamer einen DVD-Player. 50 Prozent haben in den letzten sechs Monaten ein Surround-Sound-System gekauft und über 80 Prozent besitzen ein Mobiltelefon.
Auch für die Musikbranche sind Gamer hoch interessant. Laut der EGM-Umfrage haben 85 Prozent der Core Gamer zwei oder mehr Musik-CDs in den letzten 60 Tagen gekauft. Annähernd 50 Prozent aller Umfrageteilnehmer besitzen einen MP3-Player und ein Drittel aller Befragten will in den kommenden sechs Monaten einen neuen MP3-Player kaufen.
Die Untersuchung der Kauf- und Konsumgewohnheiten von Computer- und Videospielen ist vor allem für den Erfolg von In-Game-Werbung wichtig. Durch neue technische Möglichkeiten soll die Produktwerbung in Spielen zu einen wichtigen Beitrag zur Refinanzierung der stetig steigenden Entwicklungskosten leisten.