Das US-Marktforschungsunternehmen NPD Group attestiert dem US-Spielemarkt ein Minus von vier Prozent gegenüber Vorjahr im Januar. Allerdings bilden die Daten nicht alle Segmente ab. Eine Überraschung gab es aber bei den Hardwareverkäufen.

610,7 Mio. Dollar Umsatz wurden im Januar in den USA mit Konsolenhard- und Software, Zubehör sowie PC-Spielen umgesetzt. Das berichten US-Medien unter Berufung auf Daten der Marktforscher der NPD Group. Im Jahresvergleich seien die Segmente Hardware, Zubehör und PC-Spiele jeweils zweistellig eingebrochen. Das Segment Konsolenspiele legte hingegen um 14 prozent auf 312 Mio. Dollar zu. Die Daten haben allerdings einen Haken: Sie bilden zwar den physischen Verkauf in Gänze ab, jedoch nur eine ausgewählte Anzahl von Digitalplattformen. Auch der Bereich Mobile Games fehlt komplett. Der Gesamtmarkt Games in den USA könnte also durchaus gewachsen sein.

Trotzdem bieten die NPD-Group-Daten durchaus interessante Einblicke, zum Beispiel in das Hardwaregeschäft. Dort liegt erwartungsgemäß die PlayStation 4 vor der Xbox One. Erst an dritter Stelle folgt Nintendo, jedoch nicht mit der Wii U sondern mit der Nintendo Classic Mini: NES.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.