Vereinte Nationen präsentieren Studie über Gaming und gewälttätigen Extremismus
Am Mittwoch, den 05. Oktober um 16 Uhr stellt das Office of Counter-Terrorism der Vereinten Nationen eine von der Goethe-Universität Frankfurt und der Queens University Kingston erstellte Studie zur Schnittstelle zwischen Gaming und gewalttätigem Extremismus beziehungsweise Terrorismus vor. Die Online-Vorstellung ist mit Anmeldung kostenlos besuchbar.
Am Mittwoch, dem 05. Oktober 2022, stellt das Office of Counter-Terrorism der Vereinten Nationen (UNOCT) auf einem frei verfügbaren Online-Panel seine neu durchgeführte Studie über die Verschränkung von Gaming und gewälttätigem Extremismus vor. Die Studie wurde von Linda Schlegel, Doktorandin der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Schwerpunkt Online-Radikalisierung, und Professor Amarnath Amarasingam in Kingston, Ontario, Kanada durchgeführt und beinhaltet unter anderen eine Industrie- und Praktiker:innen-Analyse sowie Umfrageergebnisse unter über 600 Spieler:innen und Radikalisierungs-Expert:innen. Gewachsen ist die Studie aus einem Expert:innen-Roundtable im Dezember 2021, den das UNOCT zusammen mit dem United Nations Counter Terrorism Centre (UNCCT) mit staatlichen und privaten Stakeholdern sowie Wissenschaftler:innen abgehalten hat.
Fokus der Vorstellung sollen sein: Wie wichtig Games als Schnittstelle zum Extremismus sind, die Vorteile, mit denen durch Games gegen Terrorismus und Extremismus vorgegangen werden kann, sowie die konkreten Ergebnisse der Studio im Bezug auf den Status Quo.
Die Studie wird am 05. Oktober online gegen 16:00 deutscher Zeit online präsentiert. Kostenlose Anmeldungen zum Panel sind über den Registrierungslink möglich.
Pascal Wagner