Von Mäusen und Menschen
Tops & Trends, egal ob die neueste Hardware, die beste Maus oder das edelste Lenkrad - wir zeigen, mit welchen Geräten Sie garantiert Spaß haben.
Die Nachfrage nach spieletauglichen Flachbildschirmen im 22-Zoll-Format ist so groß, dass die Hersteller kaum mit der Produktion nachkommen. Kein Wunder, denn die Vorteile sind offensichtlich: große Bildfläche, rasante Reaktionszeit, günstiger Preis. Wir haben den SyncMaster 226BW von Samsung getestet: Für 350 Euro zaubert der Monitor mit schwarz lackierter Hochglanzhülle und Einschaltknopf im Metalllook einen Hauch von Luxus auf den Schreibtisch.
Doch auch die inneren Werte können sich sehen lassen: So kann der 226BW auch hochauflösendes Videomaterial wiedergeben, das per HDCP verschlüsselt wurde. Optimal also für Xbox-360- und PS3-User. Leider bleibt der Flachmann aber auf Grund einer maximalen Auflösung von 1680x1050 Pixel im Widescreen-Verhältnis 16:10 leicht unter HD-Auflösung (1920x1080).
Dafür kann Samsung im Reaktionstest punkten: Zwei Millisekunden ist ein absolut spieletauglicher Wert, um in digitale Welten einzutauchen. Der Samsung 226BW bietet somit jedem Gamingenthusiasten ein starkes Bilderlebnis zum günstigen Preis - egal ob Sie den PC oder Next-Gen-Konsolen bevorzugen.
Infrarotnager mit Stil
Bereits Vorgängermodell "Razer Copperhead" galt als eine der beliebtesten Mäusen unter Game-Profis. Das Nachfolgemodell "Razer Death Adder" setzt jetzt auf einen wuchtigen Körper und viel Hautkontakt. Die Maus erfreut den Designfetischisten mit einer anschmiegsam gummierten Oberfläche sowie blau pulsierendem Razer-Logo.
Wieder wird höchster Wert auf Genauigkeit gelegt: So tastet die Death Adder mit einem 1800-dpi-InfrarotSensor, der seiner etablierten Laserkonkurrenz in puncto Ergonomie, Geschwindigkeit und Präzision in nichts nachsteht. Viel Präzision für ca 50 Euro.
Die ganze Erde mit nur einer Umdrehung
Google Earth ist längst eines der beliebtesten Tools im Web. Leider ist die Maussteuerung in Googles Weltsicht nicht immer so präzise, wie man das gern hätte. Abhilfe soll nun für 59 Euro der Space Navigator aus dem Hause 3Dconnexion, einer Tochterfirma von Logitech, bringen: Dank optischer Sensoren können Sie die Designermaus einfach ein wenig drücken oder ziehen - und schon zoomen Sie komfortabel in Google Earth.
Besonders interessant dürfte das Gerät zudem für Industriedesigner sein, die sich mit komplexen CAD-Programmen rumschlagen müssen.
Surroundsound für die Xbox 360
Wer seine Wohnung mit anderen teilen muss, kennt das Problem: Dicker Sound aus einer 5.1-Anlage ist kaum sozial kompatibel. Dieses Problems hat sich jetzt Sharkoon angenommen und mit dem X-TATIC 5.1 ein Headset mit 5.1 Support entwickelt, das speziell auf die Xbox 360 abgestimmt ist.
Man spürt förmlich, wie einem die Kugeln um die Ohren zischen, Motoren beim Start aufheulen oder die Rotoren eines Helikopters zischend Staub aufwirbeln. Ein tolles Feeling, für das man mit 120 Euro gern etwas tiefer in die Tasche greift.
Rasen mit Understatement
Wer virtuelle Luxuskarossen standesgemäß durch die Kurven lenken will, greift meist zum 250 Euro teuren G25 von Logitech. Doch bietet auch das SL-6695 ein herausragendes Fahrgefühl - und zwar zum absoluten Dumpingpreis von 65 Euro.
Ausgestattet mit stufenverstellbarem Force-Feedback, edler Kunstlederverarbeitung und zwei perfekt platzierten Schaltwippen, sorgt Speedlink für grandioses Fahrvergnügen. Nur die Pedale wirken billig - irgendwas ist halt immer...
Saitek bekennt Farbe
Illuminierte Tasten kennen wir schon von zahlreichen Tastaturen. Wem das alles nicht reicht, der kann beim Eclipse II jetzt neben Blau auch Rot oder Lila wählen. Ansonsten weiß das Keyboard mit Hochglanzgrund und mattsilberner Umrandung zu gefallen. Mit angenehm niedrigem Widerstand, präziser Rückmeldung und geringer Geräuschkulisse tippt es sich hier wie auf einem Notebook.
Kleines Manko: die extrem staubanfällige Lackierung sowie die mangelnde Rutschfestigkeit der ca. 60 Euro teuren Eclipse II.