Vorwürfe gegen GVU von Staatsanwaltschaft zurückgewiesen
Mit einem entschiedenen Dementi reagierte die Justiz auf Presseberichte, denen zufolge die GVU im Rahmen der Aktion "Boxenstopp" selbst wegen illegaler Machenschaften ins Visier der Behörden geraten war.
Als am 24. Januar im Rahmen der Aktion "Boxenstopp" für zahlreiche Piraten-Server der letzte Vorhang fiel, wurde auch die GVU - Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen Ziel von Durchsuchungsmaßnahmen. Diese veranlassten diverse Medien zu Spekulationen, die Raubkopierer-Jäger selbst seien wegen rechtswidriger Handlungen in das Visier der Behörden geraten. Vertreter der an "Boxenstopp" beteiligten Staatsanwaltschaft Ellwangen, auf deren Veranlassung Beamte auch in den Geschäftsräumen der GVU aktiv wurden, erklärten jedoch eindeutig, dass diese Durchsuchungen sich nicht gegen Mitglieder der GVU in der Eigenschaft als Beschuldigte richteten. Vielmehr hätten sie der Beweissicherung für die Folgeverfahren gegen jene mutmaßlichen Straftäter gedient, die Ziel von "Boxenstopp" waren. Anderslautende Presseberichte seien nicht zutreffend.