Wachwechsel im globalen Mobilfunkmarkt
Im ersten Quartal 2007 hat China Mobile den lang angekündigten Wachwechsel im globalen Mobilfunkmarkt vollzogen. Allein zwischen Januar und März wurden 15 Mio. Neukunden gewonnen, was den Provider nach Umsatz und Kundenzahl zur Nummer eins macht - vor Vodafone.
Mit welchem beeindruckenden Wachstum der chinesische Mobilfunkmarkt aufwarten kann, belegen die Quartalszahlen für das erste Quartal 2007 von China Mobile, dem größten chinesischen Telekommunikationskonzern. Medienberichten zufolge blieb der Gewinn zwar etwas hinter den Erwartungen der Analysten zurück, nimmt sich mit einem Plus über Vorjahr von 22 Prozent auf 2,28 Mrd. US-Dollar aber immer noch üppig im Vergleich zum Vorjahr aus. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich von 8,42 Mrd. auf 10,07 Mrd. Dollar. Basis für dieses Wachstum war der Anstieg der Kundenzahlen auf insgesamt 316,12 Mio. Allein in den vergangenen drei Monaten kamen 14,89 Mio. Nutzer hinzu.
Mit der Bilanz hat das Unternehmen nun auch den lang angekündigten Wachwechsel im globalen Mobilfunkmarkt vollzogen. Mehr als 10 Mrd. Dollar Umsatz und über 300 Mio. Kunden machen China Mobile zur Nummer eins im Markt.
In absehbarer Zeit wird sich daran wohl auch nichts mehr ändern. Längst ist das Potenzial im Milliarden-Kunden-Markt China noch nicht ausgeschöpft, da blickt China Mobile bereits auf lohnende Auslandsprojekte. Wie die Agentur Asia Pulse vermeldet, hat der Vorstand 400 Mio. Dollar für den Ausbau des Mobilfunknetzes in Pakistan bereitgestellt, nachdem China Mobile im Januar den fünftgrößten Mobilfunkanbieter Pakistan übernommen hatte.