Das Sorgenkind des Bertelsmann-Konzerns, die DirectGroup Bertelsmann, wird nach Angaben von CEO Ewald Walgenbach in diesem Jahr aus eigener Kraft wachsen und in Deutschland kommendes Jahr wieder profitabel arbeiten.

Dr. Ewald Walgenbach, CEO der DirectGroup Bertelsmann, sieht die Talsohle beim angeschlagenen Clubgeschäft des Bertelsmann-Konzerns durchschritten. "Wir sind gut unterwegs. Heute sind wir kein Sorgenkind mehr", sagte Walgenbach der "Welt am Sonntag". 2005 erwartet der Manager wieder ein "leichtes organisches Wachstum" des Clubgeschäfts. Außer Deutschland und England sei die DirectGroup damit kein Turnaround-Fall mehr. In Deutschland werde die DirectGroup "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" im kommenden Jahr wieder profitabel arbeiten. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die DirectGroup sei die Übernahme des US-amerikanischen DVD-Versandhändlers Columbia House gewesen, die den Umsatz in diesem Jahr auf 2,5 Mrd. Euro wachsen lasse. Für 2006 peilt Walgenbach einen Umsatz von drei Mrd. Euro an. Zudem plane die Bertelsmanntochter weitere Akquisitionen, zum Beispiel in Russland. "Die Übernahmen sind auch für Bertelsmann ein größeres Investment. Es zeigt, dass viel Vertrauen in unser Geschäftsmodell da ist", so Walgenbach.

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