Anfang des Jahres hat Entwickler Crytek mit dem "VR First"-Programm eine Initiative ins Leben gerufen, um die Kompetenz in Sachen VR-Entwicklung an Universitäten zu stärken. Nun bauen weitere Universitäten VR-Labs auf.

Crytek verstärkt die Zusammenarbeit mit Universitäten auf der ganzen Welt im Bereich VR. Wie das deutsche Entwicklerstudio mitteilt, haben sich jetzt zwölf weitere Universitäten rund um den Globus der Initiative "VR First" angeschlossen und werden spezielle VR-Labore einrichten. Die Zahl der Partner-Universitäten steigt damit auf 26. Unter den jüngsten Neuzugängen finden sich erstmals auch Universitäten aus Deutschland. So nehmen ab sofort auch die Hochschule Darmstadt, die htw Berlin, die Hochschule Heidelberg sowie die Universität Hamburg an dem "VR First"-Programm teil. Die Teilnahme sichert den Universitäten nicht nur die Nutzung der Cryengine in vollen Umfang zu, sondern bietet auch Zugang zu VR-Hardware über entsprechende Partner.

Crytek initiierte das "VR First"-Programm  nachdem man im Herbst 2015 mit dem  an der rönischen Vigamus Academy positive Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Universitäten sammelte. Das erste "VR First Lab" eröffnete dann an der Istanbul Bahçesehir University.

Laut einer aktuellen Info-Grafik sind bereits 14 VR First Labs eingrichtet, acht in den USA, fünf in Europa und eines in Australien. Über 201 Bildungseinrichtungen haben sich für eine Teilnahme an "VR First" angemeldet, darunter 98 aus Europa und 57 aus den USA, aber auch 18 aus Asien, 15 aus Australien, zehn aus Südamerika und drei aus Afrika.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.