YouGov-Studie: Viele Deutsche sehen Gaming nach Corona abflauen
Die aktuelle Studie des britischen Marktforschungsinstituts YouGov in 24 Ländern und Regionen beschäftigt sich neben Corona mit Hardcore-Gaming, der neuen Konsolen-Generation und Werbung im E-Sport.
Die aktuelle YouGov-Studie in 24 Märkten untersucht die Einstellung der Konsumenten zu Videospielen und E-Sport. Eines von vielen Ergebnissen der Befragung von über 27400 Menschen war etwa, dass 41 Prozent der Deutschen glauben, dass Videospiele nach Corona an Relevanz verlieren werden. Interessanterweise spielen aber 31 Prozent der Deutschen mehr seit die Corona-Krise begonnen hat. Doch die Studie des britischen Markt- und Meinungsforschungsinstituts erstreckt sich noch über weitaus mehr Gebiete.
Die Themengebiete umfassen den Start der neuen Konsolengeneration, Videospiel-Streaming, die Einstellung zu sowie Teilnahme an E-Sport, den Hardcore-Gaming-Markt der USA und die bereits angeschnittenen Auswirkungen von Corona auf Videospiele. Zu letzteren wird ein gesonderter Blick auf "Minecraft" geworfen.
Die Studie zieht schließlich vier Schlüsse:
1.Gaming-Konsumenten sind eine vielfältige Gruppe mit vielfältigen Interessen und nicht auf einen homogenen Block herunterzubrechen
Microsoft und Sony verfolgen jeweils spezifische Strategien mit ihren Konsolen: Sonyverlässt sich auf seine First-Party-Titel, Microsoft will eine breitere Zielgruppe erschließen, mit High-End-Technik auf der einen Seite und umfangreichen Streaming-Angeboten auf der anderen.
Werbung und Sponsoring spielt eine wesentliche und aktive Rolle in den Köpfen von vielen E-Sports-Fans.
Corona hat die Spielelandschaft mit Bezug auf Zeitinvestition, virtuelles Beisammensein und gesellschaftliche Relevanz verändert.