Zeichen bei E-Commerce stehen weiter auf Wachstum
44 Prozent der Einzelhandelsunternehmen, die sowohl stationäre Geschäfte haben als auch über das Internet verkaufen, rechnen für das erste Halbjahr 2005 mit steigenden Online-Umsätzen, ergab eine Umfrage des HDE.
Die Zeichen stehen beim Onlinehandel Erhebungen des HDE - Hauptverband des Deutschen Einzelhandels zufolge weiter auf Wachstum. So rechnen 44 Prozent der Einzelhandelsunternehmen, die sowohl stationäre Geschäfte haben als auch über das Internet verkaufen, für das erste Halbjahr 2005 mit steigenden Online-Umsätzen. Lediglich vier Prozent erwarten einen Rückgang. Das Umsatzvolumen im E-Commerce wird sich den Angaben zufolge im laufenden Jahr gegenüber 1999 auf prognostizierte 14,5 Mrd. Euro mehr als verzehnfachen. Dabei würden die Grenzen zwischen stationärem Einzelhandel und Onlinehandel immer stärker verwischen. Die Zahl der deutschen Multi-Channel-Unternehmen, d.h. Händler, die sowohl stationär als auch über das Internet verkaufen, schätzt der HDE auf etwa 50.000. Zunehmend würden dabei Internet-Marktplätze wie eBay für den Absatz der Waren genutzt. "Die Technologisierung von betrieblichen Aufgaben und Abläufen ist auch für mittelständische Unternehmen des Einzelhandels in den letzten Jahren zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. Dies gilt auch für den B2B-Bereich. Heute beschaffen etwa 60 Prozent der Einzelhändler Waren über das Internet oder tauschen Daten mit ihren Marktpartnern auf elektronischem Weg aus", sagte Olaf Roik, E-Commerce-Experte des Verbands.