Zocker sind heute 30+
Die neueste PwC-Analyse zeigt, dass der Videospielmarkt in Deutschland weiterhin rasant wächst und das Durchschnittsalter bei Gamern steigt auf 36 Jahre.
Videospiele erfreuen groß und klein, jung und alt - das zeigen nicht nur die gestiegenen Erlöse in Deutschland von fünf Prozent, auch das Umsatzwachstum geht in diesem Tempo in den nächsten fünf Jahren weiter. So soll zwischen 2019 und 2023 das Videospielsegment in Deutschland um 5,2 Prozent pro Jahr wachsen und 2023 werde die Branche einen Gesamtumsatz von 6,1 Milliarden Euro erzielen, so die PwC-Analyse "German Entertainment and Media Outlook 2019-2023". Die Ergebnisse der Analyse werden auf den Medientagen in München vorgestellt.
"Die Videospielbranche zieht deutsche Verbraucher mit ihren innovativen und fantasievollen Spielen weiterhin in ihren Bann - und zwar nicht nur junge Menschen. Das Durchschnittsalter der deutschen Gamer steigt stetig an und liegt bei 36 Jahren", kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC. Aber auch bei älteren Zielgruppe ist Gaming beliebt - 28 Prozent der 34 Millionen Gamer in Deutschland sind 50 Jahre und älter.
Gerade Cloud Gaming wird immer mehr zum Trend, der die Branche prägt. "Cloud Gaming rückt den Spieler ins Zentrum. Die Wahl des Endgeräts wird zweitrangig. Damit hat Cloud Gaming das Potenzial, das Spielererlebnis zu revolutionieren. Der Erfolg hängt jedoch entscheidend vom 5G-Ausbau ab, denn eine schnelle Internetverbindung ist das A und O für reibungsloses Cloud Gaming", so ballhaus. Der größte Umsatzfaktor bleibt aber nach wie vor das App-basierte Gaming.