Hewlett-Packard hat eine Neuentwicklung auf dem Nanotechnologie-Sektor an das Unternehmen Nanolithosolutions lizenziert. Die Kalifornier haben auf Basis dieser Lizenz ein Tool entwickelt, das die Produktionskosten für Halbleiter auf einen Bruchteil reduzieren soll.

Hewlett Packard (HP) hat erstmals ein selbstentwickeltes Nanotechnologie-Verfahren zur Herstellung von Halbleitern lizenziert. Mit der Technologie soll es laut HP möglich sein, leistungsfähigere Chips kostengünstiger herzustellen, als dies derzeit möglich ist. Dabei kommt ein Prozess zur Anwendung, der als Nanoimprint Lithography (NIL) bekannt ist. Dieser erlaubt es, Leiterbahnen zu pressen, die weniger als 50 Atome breit sind. HP hat diese Technik weiterentwickelt, sodass nun Bahnen von weniger als 15 Atomen Breite möglich sind. Laut HP ist das ein Drittel der Schaltkreisbreite der neuesten in diesem Jahr verfügbaren Entwicklungen.

Der kalifornische Lizenznehmer Nanolithosolutions hat auf Basis der HP-Technik ein Tool entwickelt, das herkömmliche Chip-Maschinen befähigt, hochaufgelöste NIL-Pressungen zu erstellen. Das soll die Herstellungskosten deutlich reduzieren. "Wir glauben, dass es ein extrem nützliches Werkzeug für den akademischen und kommerziellen Sektor werden wird, da so die Herstellungskosten auf ein Zehntel reduziert werden", erklärt Bo Pi, CEO von Nanolithosolutions. HP hält derzeit ein Aktienpaket des Unternehmens.

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