Europa hat einen übergreifenden E-Sport-Bund.Mit einer klaren Mehrheit wählten die 23 Mitgliedsländer ESBD-Chef Hans Jagnow zum Präsidenten.

Am Freitag wurde im europäischen Parlament in Brüssel die Esports Europe Federation (EEF) gegründet. Initiiert wurde die Gründung bereits mit der Berliner Erklärung im April 2019. 23 Ländervereine sowie drei E-Sport Investoren haben sich dem Dachverband angeschlossen, um die ESport-Community länderübergreifend zu vertreten. Zum Präsidenten der Organisation wurde, 91 Prozent der Stimmen, ESBD-Chef Hans Jagnow gewählt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

"Ich möchte mich herzlich für das große Vertrauen bedanken. Die Gründung der EEF ist ein bedeutender und großer Schritt für die europäische eSports-Community", so Jagnow. "Wir stehen für eine grenzüberschreitende Bewegung, die Menschen vieler Kulturen und Hintergründe miteinander verbindet."

Die EEF besitzt eine eigene Geschäftsstelle in Brüssel, an die sich die Mitglieder wenden können. Weiterhin soll der Dachverband als Moderator zwischen verschiedenen Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik agieren dienen.

"Wir wollen zum sachlichen Austausch einladen und uns für verbesserte Rahmenbedingungen im europäischen eSport einsetzen", so der Präsident weiter. "Bei knapp 100 Millionen eSport-Enthusiasten auf unserem Kontinent ist das ein wichtiges Anliegen."

"Die europäische Idee zu leben und zu gestalten, sowohl analog als auch digital, ist insbesondere in der heutigen Zeit geboten. Der eSport wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten", so Jagnow abschließend.

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