Nachdem Kopiersoftwarehersteller 321 Studios in dieser Woche auch von Gamespublishern verklagt wurde, ist nach Unternehmensangaben eine Insolvenz nicht mehr auszuschließen.

Nachdem Kopiersoftwarehersteller 321 Studios in dieser Woche auch noch von Gamespublishern verklagt wurde, ist nach Angaben von CEO Robert Moore der Gang zum Insolvenzgericht nicht mehr auszuschließen. Die drei Majors Atari, Electronic Arts und Vivendi Universal Games hatten eine Klage gegen den weiteren Vertrieb der Kopiersoftware "Game X Copy" angestrengt, da die Software ermögliche, Kopierschutzmechanismen zu umgehen. Zuvor hatten Gerichte in Kalifornien und New York mit "DVD X Copy" bereits ein ähnliches Produkt für illegal erklärt. 321 Studios, die Anfang des Jahres noch 400 Mitarbeiter beschäftigten, haben das Personal inzwischen auf 20 Angestellte abgebaut. Der Umsatz stürzte auf im Schnitt 400.000 Dollar monatlich ab - ursprünglich lag die Umsatzprognose für 2004 bei 150 bis 200 Mio. Dollar.

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