57 Prozent der deutschen Erwachsenen haben Internetzugang
Der Webnutzeranteil der erwachsenen Deutschen ist in den ersten drei Monaten 2004 um vier Prozentpunkte auf 57 Prozent gestiegen. Weiter verbreitet sind das Vergleichen von Preisen, Onlineshopping und Onlinebanking.
In den ersten drei Monaten des laufenden Jahrs hatten 57 Prozent der deutschen Erwachsenen einen Internetzugang. Damit stieg der Nutzeranteil im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2003 um vier Prozentpunkte, berichtet die Forschungsgruppe Wahlen Online nach einer repräsentativen Befragung von 3785 Deutschen. Noch immer bestünden dabei geschlechtsspezifische Unterschiede. Während inzwischen knapp zwei Drittel der Männer über einen Internetzugang verfügten, sei es bei den Frauen lediglich die Hälfte. Zudem gebe es altersspezifische Unterschiede: Bei den Bis-39-Jährigen verfügten mittlerweile mehr als drei Viertel über einen Zugang zum Internet. Bei den 40- bis 49-Jährigen seien es 73 Prozent, bei den 50- bis 59-Jährigen 59 Prozent und bei den Über-59-Jährigen nur noch knapp ein Viertel. Noch immer gelte das Internet als Medium der Gebildeten: Während mehr als drei Viertel der Deutschen mit Abitur über einen Internetzugang verfügten, seien es bei den Hauptschülern ohne Lehre nur ein Fünftel. Die Nutzungsgewohnheiten hätten sich indes kaum verändert. Im 1. Quartal 2004 nutze die Hälfte der erwachsenen Deutschen mit Internetzugang das Netz zum Onlinebanking. Noch verbreiteter seien das Vergleichen von Preisen (66 Prozent) sowie das Onlineshoppen (52 Prozent).