Abschreibungen bremsen JoWooD aus
Sonderabschreibungen latenter Steuern und die konservative Abschreibungspolitik JoWooDs haben das Konzernergebnis belastet. Das operative Ergebnis der Österreicher war trotzdem auch im dritten Quartal positiv.
Außerordentliche Abschreibungen haben den Aufwärtstrend bei JoWooD Productions im dritten Quartal (Ende: 30. September) gebremst. Insbesondere Abschreibungen auf latente Steuern, die im Rahmen der Änderung des Körperschaftssteuergesetzes angefallen und fast zur Gänze nicht zahlungswirksam sind, haben das Konzernergebnis im dritten Quartal belastet. Hinzu kommt die konservative Abschreibungspolitik JoWooDs bei neuen Titeln. Kombiniert resultieren diese Sonderbelastungen bei einem Neunmonatsumsatz von 12,4 Mio. Euro und einem positiven EBIT von 1,191 Mio. Euro in einem negativen Konzernergebnis nach neun Monaten von 1,474 Mio. Euro. Im Vergleich mit dem um Vertriebserlöse bereinigten Vorjahresumsatzes liegt der Umsatz in der laufenden Berichtsperiode um 20 Prozent über dem des Vergleichszeitraums.
Für das Gesamtjahr hält JoWooD an den bisherigen Prognosen fest. Bei Umsätzen zwischen 23 und 25 Mio. Euro erwartet das Unternehmen eine EBIT-Marge von etwa zehn Prozent zum Jahresende. Auch das Gesamtergebnis wird wieder von außerordentlichen nicht zahlungswirksamen Steuerabschreibungen belastet sein, teilte JoWooD mit.