Game-Acceleration-Programm von WePlay Ventures startet in Europa
WePlay Ventures hat das nach eigenen Angaben größte Game-Acceleration-Programm in Europa gestartet. Gesucht werden interessierte Start-up-Unternehmen, die an dem dreimonatigen Programm teilnehmen möchten. Nach Abschluss winkt eine Chance auf Investitionen.
WePlay Ventures hat sein Game-Acceleration-Programm in Europa gestartet. Nach eigenen Angaben soll es sich um das "größte Spiele-Beschleunigungsprogramm" in der Region handeln. Bewerben können sich "junge" Gaming-Studios beziehungsweise Start-ups, die Spiele für Handy, PC, Konsole und Web3-Plattformen in Europa, Zentralasien und der Türkei entwickeln.
Bora Koçyiğit, geschäftsführender Gesellschafter von WePlay Ventures, sagt dazu im Originalwortlaut der Pressemitteilung: "WePlay ist bestrebt, Early-Stage-Gaming-Studios auf jede mögliche Weise zu unterstützen. Wir sehen, dass diese Studios strategische und finanzielle Unterstützung benötigen, was die Grundlage unseres Spiele-Beschleunigungsprogramms bildet. In Zusammenarbeit mit führenden Anbietern im europäischen Gaming-Ökosystem haben wir das unserer Meinung nach größte Spiele-Beschleunigungsprogramm in Europa ins Leben gerufen. Wir sind zuversichtlich, dass das Programm die Erwartungen übertreffen und der gesamten Gaming-Branche in der Region zugute kommen wird".
WePlay Ventures begann 2020 als auf Gaming ausgerichteter Investmentfonds in der Türkei. Das Tätigkeitsgebiet wurde vor kurzem auf Europa und Zentralasien ausgeweitet. Interessierte Studios können sich auf der WePlay-Website für den Accelerator bewerben. Während des dreimonatigen Programms erhalten die Studios dann Unterstützung in den Bereichen Finanzen, Geschäftsentwicklung, Strategie, Technik und Gamedesign. "Sie bekommen die Möglichkeit, Branchenexperten zu treffen und von ihren Erfahrungen zu profitieren. Gaming-Studios, die das Programm erfolgreich abschließen, können ihre Spiele bei den größten Publishern der Welt testen und erhalten ein Investment von WePlay Ventures", heißt es in der Ankündigung. Das Accelerator-Programm soll hauptsächlich online stattfinden, wobei in 13 Ländern auch physische Arbeitsräume zur Verfügung stehen werden. Weitere Einzelheiten sollen folgen.