Activision Deutschland hat sich ungewöhnlich deutlich von der US-Version von "Soldier of Fortune" distanziert. Gleichzeitig legt der Publisher dem Handel nahe, aus eigenem Interesse auf den Import der US-Version zu verzichten.

Activision Deutschland hat sich von der US-Version des Spiels "Soldier of Fortune" distanziert. "Die in der ungekürzten Version des Spiels dargestellte Gewalt übersteigt nach Ansicht von Activision Deutschland das vertretbare Maß", heißt es in einer Pressemitteilung. Die deutsche Version ist für März 2000 angekündigt. Dabei werde auf die Darstellung von Blut sowie übertriebenen Tötungsszenarien verzichtet. Des Weiteren sollen die Namen aller Szenarien, Waffenbezeichnungen und sonstige Bezüge zur Realität geändert werden, so Activision. Der Publisher legt dem Handel außerdem nahe, auf den Import des Spiels zu verzichten, da möglicherweise die Gefahr der Beschlagnahmung wegen Gewaltverherrlichung bestehe.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.