AMD kommt trotz Rekordabsatz nicht aus der Verlustzone
Mit weiteren Verlusten und sinkenden Umsätzen ist Prozessorenhersteller AMD ins laufende Fiskaljahr gestartet. Ein Lichtblick in der Bilanz sind die Verkaufszahlen bei Chips für PC.
Obwohl AMD von Januar bis einschließlich März acht Millionen PC-Prozessoren verkauft hat, bleibt das Unternehmen in der Verlustzone. Der Chiphersteller gab für das 1. Geschäftsquartal 2002, das am 31. März endete, einen Umsatz in Höhe von 902,1 Mio. Dollar (rund eine Mrd. Euro) bekannt. Gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal ist der Umsatz damit um fast ein Viertel gesunken. Der Nettoverlust lag in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bei 9,2 Mio. Dollar (10,4 Mio. Euro). Vor einem Jahr hatte das Unternehmen für den Dreimonatszeitraum noch einen Gewinn in Höhe von 124,9 Mio. Dollar (140,1 Mio. Euro) bekannt gegeben.Doch zeichnen sich auch positive Tendenzen ab: Der mit PC-Prozessoren erwirtschaftete Quartalsumsatz betrug 684 Mio. Dollar (769,7 Mio. Euro) und lag damit drei Prozent über dem Ergebnis des 1. Quartals 2001.