Das vergangene Fiskaljahr verlief für Advances Micro Devices (AMD) mit Einbußen bei Umsatz und Ergebnis. Der gute Abverkauf des neuen Prozessors "Athlon XP" lässt den Chiphersteller aber auf eine Besserung seiner finanziellen Lage hoffen.

Nach Intel hat nun auch der zweitgrößte Chiphersteller, Advanced Micro Devices (AMD), seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2001 vorgelegt. Demnach erzielte das Unternehmen einen Nettoumsatz in Höhe von rund 3,89 Mrd. Dollar, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Nettogewinn sank von 983 Mio. Dollar im Jahr 2000 auf 28,9 Mio. Dollar im abgelaufenen Jahr. Zieht man Kosten für die Restrukturierung des Konzerns und andere monetäre Belastungen ab, ergibt sich ein Nettoverlust von 60,6 Mio. Dollar. Eine Trendwende könnte AMD allerdings durch seinen Prozessor "Athlon XP" herbeiführen. Die Umsätze aus dem Verkauf des Chips hätten sich seit Produktionsstart im Oktober 2001 verdoppelt. Die Folge: Im 4. Quartal 2001 kam AMD auf einen Nettoumsatz von 951,9 Mio. Dollar. Der Nettoverlust lag bei 15,9 Mio. Dollar.

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