Henry Blodget, Analyst an der Wall Street, prognostiziert Microsoft einen Verlust von zwei Mrd. Dollar, bevor die Xbox in fünf Jahren den Break-Even schafft.

Berichten der Nachrichtenagentur Reuters zufolge steht Wall Street-Analyst Henry Blodget von Merril Lynch der Xbox skeptisch gegenüber. Blodget hat einen Report vorgelegt, in dem er Microsoft Verluste durch Xbox von zwei Mrd. Dollar für die nächsten fünf Jahre voraussagt. Erst dann werde Xbox den Break-Even erreichen. Microsoft selbst wollte zum Bericht nicht Stellung beziehen. Nach Blodgets Xbox-Szenario wird Microsoft im Fiskaljahr 2002 rund fünf, 2003 weitere acht und 2004 noch einmal zehn Mio. Units verkaufen. Er geht von einem Produktionspreis von 380 Dollar, einem Verkaufspreis von 299 Dollar und einer Handelsmarge von 50 Dollar aus. Damit würde Microsoft 130 Dollar pro verkaufter Unit verlieren. Am Ende seines Berichts gibt Blodget aber zu, dass alles möglich sei, und er deshalb weder auf Microsofts Erfolg noch auf einen Misserfolg wetten würde.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.