Laut Superdata war ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr zu verzeichnen. Die stärksten Titel auf PC, Konsole und Mobile waren jeweils "Dungeon Fighter Online", "Call of Duty: Black Ops Cold War" und "Free Fire".

Das Marktforschungsunternehmen Superdata hat die Spiele-Einnahmen im digitalen Raum für Januar untersucht. Demnach wurden mit 11,6 Milliarden Dollar 15 Prozent mehr eingenommen als noch im letzten Jahr. Am höchsten war das Wachstum beim PC mit 31 Prozent. Es folgen 24 Prozent auf Konsolen und 6 Prozent auf Mobilgeräten.

Auf den einzelnen Plattformen hat Superdata zudem die jeweils zehn stärksten Titel veröffentlicht. Der PC wird angeführt von "Dungeon Fighter Online", "League of Legends" und "Crossfire". Die Treppchen-Plätze auf der Konsole belegen "Call of Duty: Black Ops Cold War", "NBA 2K21" und "Grand Theft Auto V". EAs Dauererfolg "FIFA 21" schafft es knapp nicht in die Top 3. Auf Mobile konnten sich "Free Fire", "Pokémon GO" und "Peacekeeper Elite" behaupten.

Im Westen (d.h. ohne China) nimmt "World of Warcraft" zwar den fünften Platz auf dem PC ein, musste aber Einbußen einstecken. Nachdem die letzte Erweiterung "Shadowlands" Blizzard ein großes Einnahmeplus bescherte, fielen sie im Januar wieder um 61 Prozent, während die Spielerzahlen um 41 Prozent sanken. Superdata vermutet, dass der bisherige Zweijahresrythmus neuer Erweiterungen durch die Veröffentlichung von "World of Warcraft Classic"-Erweiterungen in den jeweiligen Jahren dazwischen höher getaktet werden soll, was dem Unternehmen voraussichtlich mehr Einnahmen bringen würde.

Den richtigen Rythmus gefunden hat scheinbar bereits Riot mit "Valorant", welches auf dem PC nur einen Platz hinter "World of Warcraft" positioniert ist. So verzeichnete das Spiel vergangenen Monat 39 Prozent mehr Einnahmen, als neue Inhalte samt neuem spielbaren Charakter eingeführt wurden. Die Spielerzahlen stiegen um 29 Prozent, wovon 72 Prozent wiederkehrende Spieler waren.

Obwohl in keiner Plattform-Top-10 vertreten, konnte Rockstars "Red Dead Redemption 2" auf die höchsten Spielerzahlen in seiner Geschichte stolz sein. Allem Anschein nach durch die Auskopplung des Multiplayer-Elements als Standalone-Version und durch einen niedrigen Preis, so Superdata, kamen die Verkäufe beider Ausführungen in den letzten beiden Monaten auf 1,8 Millionen auf dem PC und 611.000 auf den Konsolen.

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