Laut Quellen von Bloomberg liegt das bei der Embracer-Tochter Aspyr in Entwicklung befindliche KOTOR-Remake auf Eis. Angeblich wurde dort Führungspersonal des Spiels nach einer Vertical-Slice-Präsentation bei Sony und Lucasarts entlassen.

Das bei Aspyr Media in Entwicklung befindliche Remake des Star-Wars-Klassikers "Knights of the Old Republic" (KOTOR) ist auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Das berichtet Bloomberg mit einem Hinweis auf interne Quellen. Aspyr, das in Austin, Texas sitzt und zur Embracer Group gehört, hatte bereits das KOTOR-Remaster auf Mobile Phones und die Switch gebracht. Das Unternehmen habe im Laufe des Julis mehrere leitende Persönlichkeiten des Spiels gefeuert und nun die Entwicklung auf Eis gelegt.

Den Prozess angestoßen habe eine Vertical-Slice-Demo, die zur Präsentation bei Lucasarts und Sony vorbereitet wurde. Laut dem Bericht waren die Entwickler:innen optimistisch, eine gute Demo produziert zu haben. Nach dem Termin mit Lucasarts vollzog Aspyr jedoch die beschriebenen Schritte.

Ein offizielles Statement der Embracer Group oder von Aspyr steht noch aus. Eine Anfrage durch GamesMarkt läuft jedoch.

Das Remake von "Knights of the Old Republic" wurde im September 2021 angekündigt und hätte im Laufe des Jahres 2022 erscheinen sollen. Laut der internen Quellen von Bloomberg scheint nun 2025 realistischer zu sein.

Share this post

Written by

Pascal Wagner
Pascal Wagner is Chief of Relations of GamesMarket and Senior Editor specialised in indie studios, politics, funding and academic coverage.