Die vergangenen Monate verliefen bei Atari nicht nach Wunsch. Der Umsatzeinbruch in den USA zwingt den Publisher zum Handeln. Mit harten Einschnitten will Chairman und CEO Bruno Bonnell das Ruder herumreißen.

Atari-Chairman und CEO Bruno Bonnell schreckt auch vor unpopulären Entscheidungen nicht zurück, um den Publisher wieder auf Kurs zu bringen. Nachdem im dritten Quartal der US-Umsatz um fast 40 Prozent eingebrochen ist, soll nun mit einem harten Sanierungskurs die Wende geschafft werden. Gegenüber britischen Medien kündigte Bonnell an, den Verkauf einzelner Studios zu prüfen. So könnte sich der Publisher etwa von Reflections, derzeit mit "Driver: Parallel Lines" beschäftigt, oder auch Shiny Entertainment (u.a. "Enter The Matrix") trennen. Von voreiligen Schritten hält Bonnell allerdings nichts. Die laufenden Entwicklungen würden zu Ende geführt, bevor ein Verkauf in Betracht käme.

Mit Konsequenzen haben auch die Atari-Mitarbeiter zu rechnen. Weltweit soll die Belegschaft um gut 20 Prozent reduziert werden, teilte Atari mit. Betroffen sei von den Einsparungen allerdings hauptsächlich die US-Niederlassung, relativierte Bonnell. An den europäischen Standorten seien vorerst keine Entlassungen vorgesehen. "Die nun veranlassten Schritte geben uns die Flexibilität zurück, die in einem sich wandelnden Marktumfeld erforderlich ist", kommentierte Bonnell.

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