Die 80er boomen. Nach Schlaghosen und Abba-Musicals, die das 70er-Revival vor ein paar Jahren begleiteten, stehen seit ein paar Monaten die 80er mit der "Neuen Deutschen Welle" und Kultserien wie "Dallas" vor einer Renaissance. Take 2 will mit "GTA: Vice City" auf den fahrenden Zug aufspringen.

Nicht nur Fernsehformate wie Oliver Geissens "Die 80er Jahre Show" auf RTL beschreien geradezu ein Revival der ehemals als verschenktes Jahrzehnt bezeichneten 80er Jahre. Auch Kultserien wie "Dallas" oder "Knight Rider" tauchen aus den Untiefen diverser Fernsehanstalten ans Tageslicht.

Diesen Boom will Take 2 Interactive mit "GTA: Vice City" ausnutzen. War der Quasi-Vorgänger "GTA III" auf PC und PlayStation 2schon äußerst erfolgreich, schickt sich "Vice City" an, den Erfolg noch toppen. Dazu beitragen soll die, nach eigenen Angaben, größte Kampagne der Firmengeschichte. Neben den unbestrittenen Qualitäten des Spiels wird dabei der umfangreiche und mit Stars der vergangenen Epoche gespickte Soundtrack im Mittelpunkt stehen.

Als Partner für die musikalische Untermalung konnte Sony Music gewonnen werden. Mit mehr als neun Stunden Musik von Künstlern aus den 80ern des Sony-Repertoires, bietet "GTA: Vice City" den wohl umfangreichsten Soundtrack, der je in ein Spiel eingebunden wurde. So sind neben der üblichen Gamespresse, vor allem Musikzeitschriften im Visier der Printkampagne von Take 2. Natürlich wird auch "Vice City" im TV beworben. Durch die zahlreich im Spiel vorhandenen Anspielungen auf "Miami Vice", kann wohl im Umfeld von 80er-Jahre-Serien mit Spots gerechnet werden.

Als Ergänzung hat Take 2 eine ausgeklügelte zweistufige Direktmarketingaktion ausgeheckt. Nach einer Teaser-Mail in Form einer Postkarte erhalten Verbraucher jeweils 18 Visitenkarten mit Namen und Anschrift der angeschriebenen Person. Auf diese Weise hofft Take 2 den Effekt der "Mundpropaganda" zu erhöhen. Als weitere Maßnahme sind beispielsweise auch Edgar-Postkarten in Szenekneipen geplant.

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